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"Mose, der coole Retter" Am Sonntag, den 23. Juli 2006, wurde in St. Heinrich / München ein Kindermusical aufgeführt. Nach "Josef, der coole Träumer" im vorangegangenen Jahr hat sich die Kindermusicalwerkstatt unter Leitung von Norbert Huber diesmal an Mose, die große Gestalt des Alten Testaments, herangewagt. Wer in der Bibel nachlesen möchte: Exodus 2-15. |
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Im Chorraum der Kirche war zu diesem Zweck ein tolles Bühnenbild aufgebaut. Viele Eltern haben sich hier sehr kreativ und phantasiereich betätigt. |
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Singspiele der Kinder laden zwischendurch immer wieder zum Mitsummen der meist bekannten Melodien ein. |
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Erzählt wurde die Mosegschichte von seiner Geburt an und dem Aussetzen auf dem Nil bis zur Rettung des Volkes Israel durch das Schilfmeer. |
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Sehr viel Mühe haben sich auch die Mütter mit dem Nähen passender Gewänder für alle Rollen gemacht. |
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Insgesamt etwa 40 Mädchen und Buben waren beteiligt. Herr Huber hat wirkliches Talent bewiesen, indem er die Kinder über die vielen Proben bis hin zur Aufführung im Zaum gehalten und mit viel Geduld angeleitet hat. |
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Die von Ruthild Wilson komponierte Musik wurde umgesetzt von Herrn Huber am Keyboard und einigen Kindern an Xylophon, Becken und Didgeridoo (Regenrohr). |
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Von der Erzählerin (am Ambo ganz links)
vorgetragene Abschnitte der Mosegeschichte wurden immer wieder
unterbrochenen von in Szene gesetzten Ereignissen. Nur so konnte es
gelingen, die ganze Geschichte auf etwa 50 Minuten zu schrumpfen und
die Kinder nicht zu überfordern. |
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Die Kinder, das war ihnen anzumerken, hatten ihre Freude an dem Spiel. Die Eltern aber auch, die mit Stolz - vielleicht zum ersten Mal - ihren Nachwuchs auf der Bühne beobachteten. |
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Eine sehr eindrucksvolle Szene: Der mit Feuerzungen aus
Papier dekorierte
Strauch wurde von einem roten Scheinwerfer angestrahlt, und das
darübergelegte Seidentuch begann sich mithilfe eines
Ventilators
zu bewegen. |
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Hier nicht mit Fotos dokumentiert gab es ein lustiges Singspiel der Töchter des Jithro, die, eifersüchtig, die eine auf die andere, bei der Begegnung am Brunnen in Mose den Mann ihres Lebens entdeckt haben wollten. |
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Hier wurden die zehn Plagen, mit denen der Pharao zum Einlenken bewegt werden sollte, erzählerisch stark gerafft. Sicherlich auch, um der Geschichte ein wenig ihre Grausamkeit zu nehmen. |
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Das Schilfmeer wurde mit zwei riesigen blauen Planen dargestellt, unter die Erwachsene geschlüpft waren. Die ausgeführten Bewegungen ließen das Meer ganz realistisch erscheinen. |
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Dramatisch: die gerade ins Meer hineingezogenen Truppen mit Pharao sind plötzliche von den Wassermassen verschlungen und nicht mehr zu sehen.
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Man hat es den Kindern und den Erwachsenen angesehen: Das war eine ganz tolle Sache, eine Geschichte der Bibel in solcher Zusammenarbeit auf die Bühne zu bringen. Nach dem Musical waren alle Mitwirkenden im Garten zur Party eingeladen, denn dieser Erfolg musste gefeiert werden. |
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Für die Realisierung eines solches Musicals in Ihrer Gemeinde gibt es zahlreiche Handreichungen mit vielen Tipps und Anleitungen. Schauen Sie einfach mal unter folgenden Links nach:
CD, Video, Werkbuch, Notenheft usw.:
Th. Heck |
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