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Die
Ahmed-Jezzar-Moschee ist das Wahrzeichen Akkos und die bedeutendste
ihrer Art in Israel. Ahmed Jezzar ließ sie 1781 an der Stelle der alten
Kreuzfahrerkathedrale aus antikem Material erbauen, das aus Atlit und
Cäsarea gebracht wurde. Im blühenden, mit Palmen und Zypressen
geschmückten Vorhof liegen Ahmeds Grab und das seines Nachfolgers
Soliman. Beachtenswert ist der schöne Reinigungsbrunnen am Fuß der
Treppe, die zur Moschee führt. |
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Akko (36
000 Einw.) liegt auf einer Halbinsel am nördlichen Ende der Bucht von Haifa
und besitzt als einzige Stadt Israels noch typisch orientalischen Charakter.
Die engen Straßen mit ihren Basaren und winzigen Läden bewahren jene
Atmosphäre, die der Europäer vom Orient erwartet. Außerhalb der alten
Stadtmauer erstreckt sich die Neustadt mit modernen Wohnvierteln und dem
Wirtschaftszentrum. Im Süden der Stadt lädt der Argemon-Strand zum
erfrischenden Bad im blauen Mittelmeer ein.
Bereits um 1480 v. Chr. in altägyptischen Berichten erwähnt, scheint die
Stadt unter phönizischer Herrschaft keine besondere Bedeutung gehabt zu
haben. Ihre Bewohner wurden bei der Eroberung Kanaans durch die Israeliten
nicht vertrieben. Bald siedelten sich auch Griechen an, die den biblischen
Namen Akko aus dem griechischen akos ("Heilmittel") herleiteten, da
der Sage nach Herakles hier Heilkräuter für seine Wunden gefunden hat. Die
Entwicklung der Stadt als wichtiger Handelsplatz begann im 2. Jahrhundert v.
Chr. unter der Herrschaft der Ptolemäer, die ihr den Namen Ptolemäis gaben.
In römischer Zeit blühte Akko als Colonia Claudia Caesarea Ptolemaeis
besonders auf.
Nach der arabischen Eroberung im Jahre 638 erhielt sie wieder den alten Namen
Akko. Von besonderer Bedeutung war die Stadt während der Kreuzzüge: Nach dem
Verlust Jerusalems (1187) wurde Akko Sitz des fränkischen Königtums. Die
Johanniter siedelten von Jerusalem nach Akko über, das von ihnen den Namen
St. Jean d'Acre erhielt. Doch im selben Jahr musste sich die Stadt Sultan
Saladin ergeben, wurde dann in der Folge von den Kreuzheeren belagert und 1191
von den Deutschen und Engländern abermals erstürmt. Bis zu seiner
endgültigen Eroberung durch die Muselmanen 1291 blieb Akko die Hauptstadt des
Königreiches Jerusalem und Hauptquartier der Ritterorden. Mächtige
Verteidigungsanlagen und die unterirdische Kreuzfahrerstadt mit Refektorium,
Rittersälen, Krypta und Gefängnis geben beredtes Zeugnis von dieser
Zeit.
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Der Berg Meron
(Har Meron) ist mit seinen 1.208 Metern der höchste Berg des Heiligen Landes.
Er liegt inmitten der romantischen quellenreichen Bergwelt Obergaliläas.
8 km von hier liegt die Stadt Meron, welches der bedeutendste Wallfahrtsort
der Juden ist. Tausende von Pilgern besuchen dort alljährlich (Mai oder Juni)
das Grab von Rabbi Schimon Bar Jochai. Dieser gilt als der Verfasser des
Buches "Sefer ha-Zohar" ("Buch des Strahlens"), dem
Hauptwerk der Kabbala. Die Kabbala ist neben dem praktisch-ethisch
ausgerichteten Denken im Judentum die mystische Strömung, welche oft auch als
Geheimlehre verbreitet wird.
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