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zu Zeitgeschehen und Glaubensthemen.
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zu Psalm 92
Da wurde ein Psalm zu meinem persönlichen
Gebet 2 Wie schön ist es, dem Herrn zu danken,
deinem Namen, du Höchster, zu singen, … 3 … am Morgen deine Huld zu verkünden und
in den Nächten deine Treue … 4 … zur zehnsaitigen Laute, zur Harfe, zum
Klang der Zither. 5 Denn du hast mich durch deine Taten froh
gemacht; Herr, ich will jubeln über die Werke deiner Hände.
6 Wie groß sind deine Werke, o Herr, wie
tief deine Gedanken! 7 Ein Mensch ohne Einsicht erkennt das
nicht, ein Tor kann es nicht verstehen. 8 Wenn auch die Frevler gedeihen und alle,
die Unrecht tun, wachsen, so nur, damit du sie für immer vernichtest. 9 Herr, du bist der Höchste, du bleibst
auf ewig. 10 Doch deine Feinde, Herr, wahrhaftig,
deine Feinde vergehen; auseinandergetrieben werden alle, die Unrecht tun. 11 Du machtest mich stark wie einen Stier,
du salbtest mich mit frischem Öl. 12 Mein Auge blickt herab auf meine
Verfolger, auf alle, die sich gegen mich erheben; mein Ohr hört vom
Geschick der Bösen. 13 Der Gerechte gedeiht wie die Palme, er
wächst wie die Zedern des Libanon. 14 Gepflanzt im Haus' des Herrn, gedeihen
sie in den Vorhöfen unseres Gottes. 15 Sie tragen Frucht noch im Alter und
bleiben voll Saft und Frische; 16 sie verkünden: Gerecht ist der Herr;
mein Fels ist er, an ihm ist kein Unrecht.
Nächster Kurzkommentar ab 11.
Feb. 2012
© Thomas Heck
- Erstveröffentlichung auf www.steyler.org
(5:55 Min. - 2,8 MB)
Gott danken weckt die Freude
-
Das fällt mir im Moment noch schwer. Mir fällt nichts ein, wofür ich
danken könnte… Doch, für das Leben, für den neuen Tag. Für den Zug, in dem
ich sitze und der mich nach Berlin bringt. Danke, Herr!
-
Ich habe das Gefühl, dass ich deine Treue jetzt besonders brauche, weil
mein Weg dunkel geworden ist.
-
Ja, Musik hören tut mir gut und manchmal singe ich dir richtig gerne ein
Lied.
-
Gott, ich glaube daran, dass du mich begleitest in meinem Leben, doch oft
fühl ich mich allein. Ich weiß, dass du mir schon oft unter die Arme
gegriffen hast, vielleicht sollte ich mich wieder daran erinnern.
-
Ehrlich gesagt, erfahre ich im Moment sehr die Begrenztheit und die Mühsal
des Lebens. Da frag ich mich, ist deine Schöpfung wirklich so großartig?
Aber vielleicht fehlt es mir an Ehrfurcht und Einsicht.
-
Oh, da hast du mich ertappt! Vielleicht bin ich in deinen Augen gerade ein
Tor. Ich kann es im Moment wirklich nicht verstehen.
-
Das erschreckt mich, diese Bitte um Vernichtung. Aber genauso erschreckt
es mich, was Menschen, die dich aus dem Blick verloren haben, anderen
antun. Ich bitte dich, dass du einen Strahl deines Lichtes in ihre Herzen
lenkst, damit sie erkennen, dass Gerechtigkeit besser ist als
Selbstbereicherung auf Kosten anderer.
-
Daran will ich festhalten, dass du mein Gott bist und dass nichts und
niemand anderes so im Mittelpunkt meines Lebens steht wie du.
-
Deine Feinde, die ich kenne, heißen: Halbherzigkeit, Angst und
Unentschlossenheit. Ja, lass sie vergehen, lass in mir Wagemut,
Entschiedenheit und Stehvermögen wachsen.
-
Herr, du hast mich gesalbt, aber wirklich stark und sicher fühle ich mich
selten. Oft erfahre ich mich eher als unsicher und überängstlich.
-
Gib mir in den Situationen, in denen ich von anderen herausgefordert
werde, innere Ruhe, Kraft und Standvermögen, damit ich nicht in die Falle
der Rechthaberei tappe, sondern in der Gewissheit deines Beistands das
wirkliche Bedürfnis ansprechen kann.
-
Das ist ein schönes Bild. Ich stelle es mir innerlich vor. Ich lasse mein
Herz und mein Vertrauen in dich mit den Palmen in den Himmel wachsen.
-
O ja, Herr, lass die Wurzeln meiner Sehnsucht in deine nährende
Herrlichkeit hineinfinden und lass mein Leben zu einem Vorhof deiner
Gegenwart werden.
-
Herr, lass mein Leben dir entgegenreifen, dass alle Schritte, die ich
unternehme, mich dir näher bringen und mich dir ähnlicher werden lassen.
- So lass mein Sein zum Zeugnis dafür
werden, dass ein Leben mit dir sinnvolles und heilendes Sein bedeutet. Ja,
lass mich erleben und verkünden, dass, wer sich auf dich verlässt, wahre
Erfüllung findet.